Dienstag, 30. August 2011

Shift it

Erfreulicherweise bleibt die Entwicklung im Fahrradbereich nicht stehen. Kettenschaltungen sind seit Jahren Standard und so gut wie auf jedem Fahrradtyp vertreten. Aufgrund ihrer Bauweise sind sie allerdings empfindlich gegen Einflüsse von außen, wie Schmutz und Wasser.

Abhilfe schaffen z.B. Getriebenaben, die aber meistens nur im Trekkingbereich eingesetzt werden, da sie die Bandbreite einer 30-Gang Schaltung nicht erreichen. Eine Ausnahme bildet hier die Rohloff Speedhub Nabe mit 14 Gängen. Neben dem hohen Preis ist auch das hohe ungefederte Gewicht im MTB-Bereich problematisch, weil es die Hinterradfederung träger macht.

Ein anderer Ansatz ist das Getriebe von Pinion. Hier wird ein gekapseltes Getriebe mit 18 Gängen im Tretlagerbereich eingebaut, welches die Kettenschaltung komplett ersetzt. Die Kraftübertragung zum Hinterrad erfolgt über eine gewöhnliche Kette oder einen Zahnriemen.

Innenleben

Die Jungs von mtb-news.de haben das erste Fully mit einem Pinion Getriebe schon getestet. Der komplette Test ist hier zu finden. Ein paar Bilder daraus:

Nicolai Helius AM mit Pinion Getriebe

Pinion Getriebe aus der Nähe

Antriebsseite mit Kettenrad

Alles in allem ein sehr interessantes Konzept, das hoffentlich seine Verbreitung finden und auch für den Normalbiker erschwinglich sein wird.

Freitag, 19. August 2011

Drachentour

Als Startpunkt der Drachentour eignet sich der Bahnhof in Mixnitz südlich von Bruck an der Mur/Steiermark. Man kann entweder mit dem Zug oder mit dem Auto anreisen und letzteres am Bahnhofsparkplatz stehen lassen. Die ganze Tour ist gut ausgeschildert.

Wegweiser

Die Tour führt durch Breitenau.

Das erste Drittel der Tour führt über asphaltierte Straßen bevor man in den Tiefengraben abbiegt und die erste stärkere Steigung vor sich hat.

Nach gut 13 Kilometer biegt man in St. Erhard rechts in den Tiefengraben ab.


Im Tiefengraben

Nach einigen Kilometern im Tiefengraben kommt man auf die Russenstraße, die man nur bergauf befahren darf, da sie recht steil ist.

Anfang der Russenstraße

Russenstraße

Die Russenstraße mündet in die Straße Richtung Teichalm. Der anstrengendste Teil der Tour ist bereits geschafft.

Vorbei an grünen Wiesen...

...kommt man zur Teichalm.

Auf der Teichalm gibt es einige Gastronomiebetriebe, bei denen man eine Rast einlegen kann. Wer noch Kraft hat, kann sich hier oben auch ein Tretboot ausleihen ;-). Danach geht es ein Stück bergab und wieder bergwärts auf die Tyrnaueralm auf 1350m.

Blick auf die Tyrnaueralm

Tyrnaueralm

Auf der Tyrnaueralm ist der höchste Punkt der Tour erreicht und es geht entspannend auf Forststraßen ins Tal.

In Serpentinen schlängelt sich die Straße ins Tal.

Wenn man in Tyrnau den Drachentour-Wegweiser übersieht, landet man in Frohnleiten und muss ein ganzes Stück länger zurück nach Mixnitz radeln.

Abzweigung in Tyrnau

Jetzt kommt die allerletzte Steigung bevor es auf einem Hohlweg zurück ins Murtal und zum Bahnhof in Mixnitz geht.

Alles in allem eine nette MTB-Tour, für die wir 3,5 Stunden (3 Stunden Fahrzeit) benötigt haben.


Radroute 1201237 - powered by Bikemap 

Weitere Infos:

Freitag, 5. August 2011

Falschparker

In Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, geht man nicht gerade zimperlich mit Falschparkern auf Radwegen um. Aber seht selbst ;-)

Mittwoch, 3. August 2011

Beware of the cow!

In den letzten Tage häufen sich offenbar Kuhattacken auf Wanderer mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Auch als Mountainbiker kommt man immer wieder mit Weidevieh in Kontakt.

Sprechen Sie Muh?

Das Land Salzburg hat jetzt eine entsprechende Broschüre herausgebracht, die richtiges Verhalten und richtigen Umgang mit Weidevieh erklärt.